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Ungestörte Probenahme (Shelby-Rohr) in Duisburg – exakte Bodenanalyse vor dem Bau

Evidenzbasiertes Design. Verlässliche Lieferung.

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Duisburg liegt auf durchschnittlich 33 Metern über NHN und zählt rund 500.000 Einwohner. Der Untergrund der Stadt wird maßgeblich durch quartäre Terrassenablagerungen des Rheins und der Ruhr geprägt – feinsandige Schluffe und Tone wechseln sich mit Kiesen ab. Für Bauvorhaben in diesen bindigen Schichten ist die ungestörte Probenahme mit dem Shelby-Rohr das Mittel der Wahl. Sie liefert bodenphysikalische Kennwerte, die gestörte Verfahren nicht abbilden können. Vor der Gründungsbemessung wird daher oft ein Studium der mechanischen Bodeneigenschaften durchgeführt, das auf diesen Proben aufbaut. Parallel dazu kann eine Rammsondierung (SPT) Aufschluss über die Lagerungsdichte geben. Die Kombination beider Verfahren erhöht die Prognosesicherheit in Duisburgs heterogenem Baugrund erheblich.

Illustratives Bild von Muestreo inalterado in Duisburg
Nur die ungestörte Probe zeigt die echte innere Struktur des Bodens – gestörte Proben liefern lediglich Schätzwerte für die Tragfähigkeit.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Ein typischer Fehler in Duisburg: Bauunternehmen stützen ihre Gründung allein auf Sondierergebnisse oder gestörte Proben. Dabei übersehen sie, dass Konsistenz, Steifemodul und Quellverhalten nur an ungestörten Zylinderproben verlässlich bestimmbar sind. Das Shelby-Rohr wird hydraulisch oder mit leichter Schlagramme in den Boden getrieben und liefert einen nahezu unveränderten Bohrkern. Die Entnahme folgt DIN EN ISO 22475-1, die Kerngewinnung muss mindestens 95 Prozent betragen. Im Labor werden daraus folgende Parameter ermittelt:
Technische Referenz — Duisburg

Lokale Besonderheiten

Die DIN 1054:2021-04 und der Eurocode 7 (EN 1997-1:2004) verlangen für die Grenzzustandsbemessung (GZ 1B und GZ 2) bodenmechanische Kennwerte, die nur aus ungestörten Proben abgeleitet werden können. In Duisburg, wo die Rheinterrassen stellenweise weichplastische Tone enthalten, würde ein Verzicht auf die ungestörte Probenahme bedeuten, dass Setzungen um ein Vielfaches unterschätzt werden. Das Risiko reicht von Rissen in der Fassade bis zu schadhaften Anschlüssen an Ver- und Entsorgungsleitungen. Eine fachgerechte Entnahme nach DIN EN ISO 22475-1 schafft hier Abhilfe und liefert die Daten, die der prüfende Statiker für eine wirtschaftliche und sichere Gründung benötigt.

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Geltende Normen

DIN EN ISO 22475-1:2006 (Geotechnische Erkundung – Probenentnahme), DIN 1054:2021-04 (Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau), DIN 4020:2003-09 (Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke), DIN 18121-1:1998-04 (Wassergehalt – Bestimmung durch Ofentrocknung)

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Rohrdurchmesser76 mm / 86 mm (je nach Bohrdurchmesser)
Maximale Eindringtiefeca. 0,60 m pro Hub
Gewinnungsrate (Kern)≥ 95 % nach DIN EN ISO 22475-1
Entnahmeverfahrenhydraulisch oder leichte Schlagramme
Geeignete BödenTone, Schluffe, feinsandige Bindige Böden
Prüfungen aus der ProbeTriaxialversuch (CU/CD), Ödometer, Scherfestigkeit, Konsistenzgrenzen
Transportbedingungengekühlt, erschütterungsarm, innerhalb 24 h im Labor
DokumentationBohrkernfoto, Entnahmeprotokoll mit Tiefe und Datum

Häufige Fragen

Warum reicht eine gestörte Probe für die Gründungsplanung in Duisburg nicht aus?

Gestörte Proben verändern die Kornstruktur, das Porenvolumen und den Wassergehalt. Dadurch lassen sich Steifemodul, Scherfestigkeit und Quellverhalten nicht zuverlässig bestimmen. In Duisburgs weichplastischen Tonen führt das schnell zu unterschätzten Setzungen.

Wie tief kann ich mit dem Shelby-Rohr in Duisburg ungestörte Proben nehmen?

Die praktische Grenze liegt bei etwa 15 Metern Bohrtiefe, abhängig von Bohrdurchmesser und Bodenart. Pro Hub werden maximal 0,60 Meter Kern gewonnen. Bei größeren Tiefen kommen Kernbohrverfahren mit Doppelkernrohr zum Einsatz.

Welche Normen gelten für die ungestörte Probenahme in Deutschland?

Die Entnahme selbst ist in DIN EN ISO 22475-1 geregelt. Die anschließenden Laborversuche folgen DIN 18121 (Wassergehalt), DIN 18135 (Ödometer) und DIN 18137 (Triaxial). Für die bautechnische Bewertung gilt DIN 1054 in Verbindung mit Eurocode 7.

Wie lange dauert es, bis die Ergebnisse aus Duisburg vorliegen?

Nach Probeneingang im Labor beträgt die Bearbeitungszeit für den Ödometer-Versuch in der Regel 5 bis 7 Werktage, für den Triaxialversuch je nach Belastungsstufe 10 bis 14 Werktage. Ein vorläufiger Setzungsbericht ist nach 3 Werktagen möglich.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Duisburg.

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