Ein Neubaugebiet im Duisburger Süden zeigte nach Starkregen typische Schäden: aufgeweichte Bankette, unterspülte Bordsteine und breite Risse im Asphalt. Ursache war eine fehlende geotechnische Straßenentwässerung, die den anstehenden, schluffigen Lehmboden nicht berücksichtigt hatte. Für jede Verkehrsfläche in Duisburg muss das Zusammenspiel von Niederschlag, Bodenart und Grundwasserflurabstand genau geprüft werden. Erst dann wählt man passende Dränsysteme, Sickermulden oder Rigolen. Unser Team führt dazu Permeabilitätsmessungen im Feld durch und ermittelt die Durchlässigkeitsbeiwerte direkt vor Ort.

Anfang der 2000er Jahre wurden in Duisburg-Rheinhausen über 30 Straßenzüge ohne funktionierende Dränage saniert – ein vermeidbarer Aufwand mit guter Vorplanung.