Ein häufiger Fehler bei Bauvorhaben in Duisburg ist die Annahme, dass alle sandigen Böden gleich gut entwässern. Das Gegenteil trifft oft zu. Ohne einen Labor-Durchlässigkeitsversuch (fallender/konstanter Druck) bleibt unklar, ob der Aushub als Baustoff taugt oder ob eine Dränage versagen wird. Wir messen den kf-Wert nach DIN 18130-1 und DIN 18130. Das ist die einzige Methode, um die tatsächliche Durchlässigkeit in situ zu bestimmen. In Duisburg mit seinen wechselnden Rheinterrassen und Auenlehmen ist dieser Versuch unverzichtbar. Ergänzend führen wir den klassischen SPT-Versuch durch, um die Lagerungsdichte zu korrelieren, und prüfen die Bodenklassifikation nach USCS, bevor wir überhaupt mit dem Permeabilitätstest beginnen.

Der kf-Wert nach DIN 18130-1 ist der einzige laborbasierte Kennwert, der die tatsächliche Wasserbewegung im Boden abbildet – ohne ihn ist jede Dränageprognose Spekulation.