Auf einer Baustelle im Duisburger Innenhafen stieß ein Bagger unerwartet auf eine historische Kaianlage aus dem 19. Jahrhundert – der Bau musste um Wochen verschoben werden. Mit einem Georadar GPR hätte man die alten Betonstrukturen vorab zerstörungsfrei lokalisieren können. In Duisburg, wo die industrielle Vergangenheit tief im Boden steckt, ist diese Methode oft die einzige Möglichkeit, Altlasten, Versorgungsleitungen oder verdeckte Keller sicher zu kartieren, bevor der erste Spatenstich erfolgt. Kombiniert mit einer Schürfgrube zur visuellen Bestätigung liefern die Radarprofile eine belastbare Planungsgrundlage für Neubauten und Sanierungen gleichermaßen.

In Duisburgs anthropogen überformten Böden ist das Georadar GPR oft das einzige Mittel, um verdeckte Hohlräume und Altlasten vor dem Aushub zuverlässig zu orten.