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Georadar GPR in Duisburg – unterirdische Strukturen präzise orten

Evidenzbasiertes Design. Verlässliche Lieferung.

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Auf einer Baustelle im Duisburger Innenhafen stieß ein Bagger unerwartet auf eine historische Kaianlage aus dem 19. Jahrhundert – der Bau musste um Wochen verschoben werden. Mit einem Georadar GPR hätte man die alten Betonstrukturen vorab zerstörungsfrei lokalisieren können. In Duisburg, wo die industrielle Vergangenheit tief im Boden steckt, ist diese Methode oft die einzige Möglichkeit, Altlasten, Versorgungsleitungen oder verdeckte Keller sicher zu kartieren, bevor der erste Spatenstich erfolgt. Kombiniert mit einer Schürfgrube zur visuellen Bestätigung liefern die Radarprofile eine belastbare Planungsgrundlage für Neubauten und Sanierungen gleichermaßen.

Illustratives Bild von Georradar gpr in Duisburg
In Duisburgs anthropogen überformten Böden ist das Georadar GPR oft das einzige Mittel, um verdeckte Hohlräume und Altlasten vor dem Aushub zuverlässig zu orten.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Unser Georadar GPR arbeitet mit Frequenzen zwischen 200 MHz und 900 MHz, je nach geforderter Eindringtiefe und Auflösung. In den Auenböden entlang des Rheins in Duisburg erreichen wir mit den niederfrequenten Antennen Tiefen von bis zu fünf Metern, während hochfrequente Systeme Details ab zehn Zentimetern sichtbar machen. Die Messung erfolgt berührungslos in Echtzeit, das Laptop zeigt die Reflexionsprofile direkt auf der Baustelle an.
  • 200-MHz-Antenne: Tiefen bis 5 m, ideal für Hohlräume und Schichten
  • 400-MHz-Antenne: mittlere Tiefe bis 2,5 m, für Leitungen und Kanäle
  • 900-MHz-Antenne: hochauflösend bis 0,8 m, für dünne Schichten und Bewehrung
Die Ergebnisse werden nach DGUV Vorschrift 1 ausgewertet und dokumentiert. Vor der Messung klären wir mit einem Kabelortungsgerät die Lage erdverlegter Stromleitungen, um Risiken auszuschließen.
Technische Referenz — Duisburg

Lokale Besonderheiten

Ein typischer Fehler in Duisburg: Bauunternehmen verzichten auf den Georadar GPR und beginnen blind mit dem Aushub. In einem Stadtteil wie Hochfeld, wo auf ehemaligen Zechengeländen gebaut wird, können alte Schächte oder nicht kartierte Rohre zu schweren Unfällen führen. Ein geborstenes Gasrohr oder ein einstürzender Hohlraum unter der Baugrube verursacht nicht nur Verzögerungen, sondern auch erhebliche Zusatzkosten. Wer vorab ein Radarprofil erstellt, spart sich diese Risiken – und die oft teure Nacharbeit.

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Geltende Normen

DGUV Vorschrift 1 (Arbeitsschutz bei Tiefbauarbeiten), DIN 18300 (Erdarbeiten – Erkundungspflicht), DIN EN ISO 22475-1 (Standard Guide for Using the Ground Penetrating Radar System), DIN EN 1997-2 (Eurocode 7 – Erkundung und Prüfung)

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Antennenfrequenz200 MHz, 400 MHz, 900 MHz
Maximale Eindringtiefe (Duisburger Auenboden)ca. 5 m (200 MHz)
Horizontalauflösungab 10 cm (900 MHz)
MessverfahrenReflexionsprofil, CMP, Common-Offset
DatenauswertungRadan 7, GPR-SLICE, eigene Filterroutinen
NormenDGUV Vorschrift 1, DIN 18300, DIN EN ISO 22475-1

Häufige Fragen

Wie tief kann ein Georadar GPR im Duisburger Untergrund messen?

Die Eindringtiefe hängt stark vom Boden ab. In den sandig-kiesigen Auenböden entlang des Rheins erreichen wir mit der 200-MHz-Antenne bis zu 5 Meter. In lehmigen oder tonreichen Schichten, wie sie im Duisburger Norden vorkommen, reduziert sich die Tiefe auf etwa 2 bis 3 Meter. Wir wählen die Antenne nach den örtlichen Gegebenheiten aus.

Kann das Georadar GPR auch Altlasten wie Öltanks oder Asbest erkennen?

Ja, das Georadar GPR erfasst metallische und nichtmetallische Objekte. Alte Öltanks, Kunststoffrohre oder Asbestzementleitungen erzeugen klare Reflexionssignale, sofern sie sich in Reichweite der Antenne befinden. Eine ergänzende Untersuchung mit einem Metalldetektor oder einer Rammsonde kann die Identifikation erleichtern.

Was kostet ein Georadar GPR in Duisburg?

Der Preis für eine Georadar-GPR-Messung in Duisburg liegt üblicherweise zwischen 820 und 980 Euro pro Tag, abhängig von der Fläche, der Anzahl der Antennen und der Komplexität des Geländes. Für eine genauere Kostenschätzung nach Maßgabe Ihres Bauvorhabens erstellen wir gern ein individuelles Angebot.

Unterscheidet sich die Messung in Duisburg von anderen Städten?

Ja, deutlich. Duisburgs Untergrund ist stark anthropogen überformt – alte Zechen, Bombentrichter, verfüllte Kanäle und Industriebrachen erzeugen ein komplexes Reflexionsbild. Unser Team hat langjährige Erfahrung mit diesen spezifischen Bedingungen und kann Störsignale durch Schrott, Kies oder historische Bebauung zuverlässig interpretieren.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Duisburg.

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