Das Team rollt den schweren Raupenbagger aus, um in Duisburg-Hochfeld eine erste Schürfgrube anzulegen. Der feuchte, schluffige Sand quillt unter den Ketten auf – ein klares Indiz für kollabierfähige Strukturen. In der Rhein-Niederung liegen oft locker gelagerte Sedimente, die bei Wasserzutritt schlagartig nachgeben. Vor jedem Bauvorhaben auf solchen Flächen ist die Bewertung von setzungsempfindlichen Böden in Duisburg unverzichtbar. Ergänzend dazu führen wir vor Ort einen Dichtheitsversuch durch, um die tatsächliche Wasserdurchlässigkeit des Bodens zu erfassen. Nur so lässt sich das Risiko eines plötzlichen Porenkollapses realistisch einschätzen.

Der Kollapsindex nach DIN 18135 gibt an, ob ein Boden bei Wasserzutritt mehr als 2 % seiner Höhe verliert – ein Warnsignal für jedes Bauprojekt.