In Duisburg setzen wir für die Erkundung organischer Böden eine Kombination aus motorisierten Handbohrgeräten und Kleinbaggern ein. Die weichen, oft wassergesättigten Torf- und Muddeschichten erfordern schonende Probenahmetechniken, um die Struktur nicht zu zerstören. Unser Team holt mit einem Stechzylinder ungestörte Proben aus bis zu fünf Metern Tiefe – das ist entscheidend für die spätere Laboranalyse. Vor Ort prüfen wir gleich die Konsistenz und den Geruch, denn organische Böden riechen oft deutlich nach Schwefelwasserstoff. Diese erste Einschätzung hilft uns, das weitere Vorgehen anzupassen. Gerade in Duisburg, wo die Rheinaue und alte Flussarme tiefe organische Schichten hinterlassen haben, kommt es auf die richtige Methode an.

Organische Böden in Duisburg können bis zu acht Meter mächtig sein – eine Unterschätzung dieser Schichten führt zu jahrelangen Setzungen.