Die Bemessung von Mikropfählen in Duisburg erfordert eine genaue Kenntnis der lokalen Baugrundverhältnisse. Nach DIN EN 1997-1 (Eurocode 7) und der nationalen Anwendungsregel DIN 1054 wird der Pfahlwiderstand aus dem anstehenden Boden und der Pfahlgeometrie ermittelt. In Duisburg, wo der Untergrund aus Terrassenschottern des Niederrheins und weichen holozänen Schichten besteht, ist die Tragfähigkeit stark von der Kornabstufung und der Lagerungsdichte abhängig. Ergänzend zur Mikropfahlbemessung setzen wir auf eine detaillierte Baugrunderkundung mit Sondierungen, um punktuelle Schwachstellen im Profil zu identifizieren.

In Duisburg liegt die Mikropfahlbemessung oft im Grundwasser – der Mantelreibungswiderstand wird dann über den effektiven Spannungszustand gesteuert.