Duisburg liegt mit rund 500.000 Einwohnern an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Die Böden im Stadtgebiet sind geprägt von holozänen Auenlehmen, Rheinschottern und anthropogenen Auffüllungen aus der Industriezeit. Für jede Erdbauaufgabe in Duisburg ist der Proctor-Versuch die Grundlage zur Festlegung der optimalen Verdichtung. Das Labor ermittelt die maximal erreichbare Trockendichte und den optimalen Wassergehalt nach DIN 18127. Die Ergebnisse steuern die maschinelle Verdichtung auf der Baustelle. Vor der Proctorkontrolle empfiehlt sich eine Klassifikation des Bodens nach DIN 18196, um das Material korrekt einzustufen. Nur mit präzisen Proctorwerten lassen sich Setzungen vermeiden und die Tragfähigkeit dauerhaft sichern.

Ohne Proctor-Versuch ist keine kontrollierte Verdichtung möglich. Die DIN 18127 liefert die verbindlichen Werte für die Bauausführung in Duisburg.