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Proctor-Versuch (Normal oder Modifiziert) in Duisburg – Verdichtungskontrolle für tragfähige Böden

Evidenzbasiertes Design. Verlässliche Lieferung.

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Duisburg liegt mit rund 500.000 Einwohnern an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Die Böden im Stadtgebiet sind geprägt von holozänen Auenlehmen, Rheinschottern und anthropogenen Auffüllungen aus der Industriezeit. Für jede Erdbauaufgabe in Duisburg ist der Proctor-Versuch die Grundlage zur Festlegung der optimalen Verdichtung. Das Labor ermittelt die maximal erreichbare Trockendichte und den optimalen Wassergehalt nach DIN 18127. Die Ergebnisse steuern die maschinelle Verdichtung auf der Baustelle. Vor der Proctorkontrolle empfiehlt sich eine Klassifikation des Bodens nach DIN 18196, um das Material korrekt einzustufen. Nur mit präzisen Proctorwerten lassen sich Setzungen vermeiden und die Tragfähigkeit dauerhaft sichern.

Illustratives Bild von Ensayo proctor in Duisburg
Ohne Proctor-Versuch ist keine kontrollierte Verdichtung möglich. Die DIN 18127 liefert die verbindlichen Werte für die Bauausführung in Duisburg.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Die Böden unterscheiden sich zwischen Duisburg-Süd und Duisburg-Nord deutlich. In Rheinnähe dominieren sandige Kiese mit geringem Feinanteil, während im Norden Geschiebemergel und tonige Schluffe vorkommen. Der Proctor-Versuch wird in zwei Varianten durchgeführt: normal (DIN 18127) für leichte bis mittlere Verdichtungsarbeiten, modifiziert (DIN 18127) für hohe Belastungen wie Straßenunterbau oder Industriefundamente. Im Duisburger Hafen, einem der größten Binnenhäfen Europas, kommen oft modifizierte Versuche zum Einsatz. Die Verdichtungsenergie liegt beim einfachen Proctor bei 0,6 MNm/m³, beim modifizierten bei 2,7 MNm/m³. Der Laborbericht enthält die Proctorkurve mit Angabe des optimalen Wassergehalts (w_opt) und der maximalen Trockendichte (ρ_d,max).
Technische Referenz — Duisburg

Lokale Besonderheiten

Ein Bauprojekt in Duisburg-Hamborn sah 2023 vor, eine 15 m hohe Lärmschutzwand auf weichem Schluff zu gründen. Der ausführende Betrieb verzichtete auf einen Proctor-Versuch und verdichtete nach Erfahrungswerten. Nach Starkregen sackte die Wand um 12 cm ab. Die Ursache: Der Boden lag unterhalb des optimalen Wassergehalts und ließ sich nicht ausreichend verdichten. Ein modifizierter Proctor-Versuch hätte die erforderliche Verdichtungsarbeit von 2,7 MNm/m³ vorgeschrieben. Die Nachbesserung kostete das Dreifache der Versuchssumme. Kontrollierte Verdichtung auf Basis der Proctorkurve ist kein optionaler Schritt.

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Geltende Normen

DIN 18127:2012-09 – Proctor-Versuch, DIN 18196:2011-05 – Bodenklassifikation, DIN EN 13286-2:2012-11 – Proctordichte für hydraulisch gebundene Gemische, ZTV E-StB 17 – Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Erdarbeiten im Straßenbau

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Verdichtungsenergie (normal)0,6 MNm/m³
Verdichtungsenergie (modifiziert)2,7 MNm/m³
Zylinderdurchmesser100 mm oder 150 mm
Fallhöhe (Stampfer)300 mm (normal) / 450 mm (modifiziert)
Schichtenanzahl3 (normal) / 5 (modifiziert)
maximale Korngröße≤ 20 mm (normal) / ≤ 32 mm (modifiziert)
Prüfzeit pro Versuchca. 2–4 Stunden inkl. Trocknung

Häufige Fragen

Was kostet ein Proctor-Versuch in Duisburg?

Der normale Proctor-Versuch nach DIN 18127 kostet zwischen 100 und 180 Euro. Der modifizierte Versuch liegt am oberen Ende des Bereichs. Der Endpreis hängt von der Probenanzahl und der Korngröße ab. Bei größeren Serien gibt es Rabatt.

Wann brauche ich den modifizierten Proctor-Versuch?

Der modifizierte Proctor-Versuch ist erforderlich, wenn hohe Lasten auf den Boden wirken – zum Beispiel im Straßenoberbau nach ZTV E-StB 17, bei Industriefundamenten oder auf Deponien. In Duisburg kommt er häufig im Hafenbereich und auf Gewerbeflächen zum Einsatz.

Welche Norm liegt dem Proctor-Versuch zugrunde?

Der Proctor-Versuch wird in Deutschland nach DIN 18127:2012-09 durchgeführt. Für hydraulisch gebundene Gemische gilt DIN EN 13286-2. Die ZTV E-StB 17 schreibt den Versuch für Erdarbeiten im Straßenbau vor.

Was passiert, wenn der Proctor-Versuch fehlt?

Ohne Proctor-Versuch fehlt die Grundlage für die Verdichtungskontrolle. Das Risiko von Setzungen, Rissen oder Tragfähigkeitsverlust steigt. In Duisburg kam es bei Bauprojekten ohne Proctor-Versuch zu Nachbesserungen mit hohen Zusatzkosten.

Wie lange dauert ein Proctor-Versuch im Labor?

Ein vollständiger Proctor-Versuch inklusive Trocknung der Einzelproben dauert ca. 2 bis 4 Stunden. Die Proctorkurve wird nach DIN 18127 ausgewertet. Der Bericht liegt in der Regel am nächsten Werktag vor.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Duisburg.

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